Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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ben ſchon eine ziemliche Hoͤhe erreicht, der Berg aber, welcher ſich bis dahin nur allmaͤhlig erhoben hat, jen⸗ ſeits deſſelben ſteil und beſchwerlich wird.

In dem griechiſchen Kloſter zu Skala wurden wir von den Moͤnchen ſehr gut aufgenommen. Zu Skala uͤberſieht man ſchon auf der einen Seite das Meer, die benachbarten Kuͤſten des Berges Athos, und zahlloſe Inſeln; auf der andern ſchweift der Blick uͤber die ſchoͤnen Ebenen von Mazedonien, in welchen einſt Philipp und Alexanden geherrſcht haben, die jetzt der Barbarei der Unwiſſenheit preis gegeben und durch Raub und Tyrannei zerruͤttet ſind. Die Waͤlder, welche das Kloſter von Skala umrin⸗ gen, beſtehen aus Fichten, Tannen, Eichen, Buchen ꝛc., und ſind mit wilden Schweinen, Hirſchen, Rehen, Baͤren und Voͤgeln verſchiedener Art bevoͤlkert. Die Nachricht von der Ankunft einer Bande Aufruͤhrer im

Kloſter, ſetzte uns in nicht geringe Verlegenheit. Der Entſchluß zu fliehen, hatte uns die Verfolgungen und Mißhandlungen dieſer rauhen Krieger⸗Horde zugezo⸗ gen. Ermuthigt kehrte ich zuruͤck, ſtellte dem Aga die Urſache unſerer Reiſe vor, naͤmlich: daß wir fremde Aerzte ſeyen, und koſtbare Kraͤuter, welche nur auf dem Olymp wachſen, ſammeln wollten. Der Aga hatte zum Gluͤcke ein Geſchwuͤr am Beine; er ver⸗ traute ſich ſogleich meiner Behandlung an. Ich durfte ihn nicht mehr verlaſſen, ſondern mußte den ganzen