Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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die weſtliche Kuͤſte des Meerbuſens uͤberfuͤhren zu laſſen. Die Trunkenheit unſerer Ruderknechte noͤ⸗ thigte mich, ſelbſt das Steuerruder zu ergreifen. Waͤh⸗ rend der Dunkelheit der Nacht fiel eine hohe Welle in das Schiff, und uͤberſchwemmte unſre beiden Trun⸗ kenbolde. Mit Entzuͤcken erblickten wir mit Ta⸗ ges⸗Anbruche das reitzende Land, welches vor uns lag. Unſere Kleider trieften faſt alle von Seewaſſer und klebten auf der Haut feſt, die Kaͤlte, von wel⸗ cher wir durchdrungen waren, gab uns ein leidendes Anſehen, das zu unſerm ſchlechten Anzuge vollkom⸗ men paßte..

Nachdem es unſern Schiffern gegluͤckt war, ihr halb verfallenes Fahrzeug in eine kleine Bucht zu zie⸗ hen, begaben wir uns auf das eine halbe Stunde von der Kuͤſte entfernte Dorf Brumeriz es hat eine reitzende Lage, in einer ſehr fruchtbaren Ebene, und iſt gut gebaut. Die Doͤrfer in Mazedonien oder Albanien gewaͤhren einen aͤußerſt angenehmen An⸗ blick. Man glaubt wegen der vielen Baͤume, welche man auf der ganzen Strecke erblickt, einen großen Garten vor ſich zu ſehen. Alle Haͤuſer in dieſen Doͤr⸗ fern bewachen ein oder mehrere Hunde mit bewunde⸗ rungswerther Sorgfalt. Sie ſind ſehr ſchoͤn, außer⸗ ordentlich groß und ſtark, zugleich aber auch aͤußerſt boͤſe und tuͤckiſch.

Die Einwohner von Vrumeri, ob ſie gleich ſaͤmmtlich Griechen ſind, haben in der That ein har⸗