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iſt in eine Moſchee verwandelt. Auch gibt es daſelbſt⸗ wie in der Hauptſtadt, ein Schloß der ſieben Thürme.
Der Anblick von Salonichi aus dem Hafen iſt ſehr angenehm; das Innere der Stadt iſt, wie beinahe in allen tuͤrkiſchen Staͤdten, elend. In den erſten Tagen nach unſerer Ankunft entſtand eine fuͤrch⸗ terliche Feuersbrunſt daſelbſt, welche beinahe die ganze Stadt in Aſche verwandelt haͤtte. Als Feſtung iſt Salonichi unbedeutend, dagegen aber wichtiger durch den unermeßlichen Handel, deſſen Mittelpunkt ſie aus⸗ macht, und der unter einer andern Regierung noch weit bluͤhender werden koͤnnte.
Waͤhrend unſeres laͤngern Verweilens auf dieſer⸗ Rhede, faßte ich den Entſchluß, den beruͤhmten Olymp zu beſteigen. Am 10. Juli 1780 verließen wir die Fregatte, und traten die Reiſe dahin an. Ich entſchloß mich, als Arzt aufzutreten: denn bekannt⸗ lich ſteht die Kunſt, die Krankheiten der Menſchen zu erkennen und zu heilen, bei den Orientalen im hoͤch⸗ ſten Anſehen. Dieſe ſetzen ein außerordentliches Ver⸗ trauen in die Europaͤer, entweder weil ſie eine groͤ⸗ ßere Meinung von unſern Einſichten, als von denen ihrer Empyriker haben, oder weil ſie mit den aufge⸗ klaͤrteſten Nationen Europas die Thorheit gemein haben, daß ſie allem den Vorzug geben, was von der Ferne kommt.
Wir mietheten ein kleines Fahrzeug, um uns auf


