Teil eines Werkes 
3. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Athos, welcher von zahlloſen, hoͤchſt unwiſſenden und fanatiſchen Moͤnchen bewohnt wird. Von hier weiter ſegelnd, fuhren wir queer durch die Einfahrt in dem Meerbuſen, welcher gleichfalls den Namen Monte Santo fuͤhrt, und bei den Alten Sinus Singitieus hieß. Wir umſegelten das Kap Dre⸗ pans, ehemals Derrispromontorium, welches mit dem Kap Bailluri, dem Canaſtraco Pro⸗ montorio der Alten, einen andern Meerbuſen bildet, der ehemals den Namen Sinus Toron eaicus fuͤhrte und jetzt von einer in ſeiner Vertiefung gelegenen klei⸗ nen Inſel der Meerbuſen Kaſſander heißt. Von hier fuhren wir in den aͤußerſt geraͤumigen und tiefen Meerbuſen von Salonichi, und warfen in dem Hafen dieſer großen Stadt die Anker. XXIV. Die Stadt Salonichi, das alte Theſ⸗ ſalonich, noch jetzt die Hauptſtadt von Mazedo⸗ nien, und eine der volkreichſten und groͤßten Staͤdte im ganzen tuͤrkiſchen Reiche, hat in ihrer noͤrdlichen Breite 40⁰°, 44 10 und in der Laͤnge 200, 28. Sie liegt ganz in dem Innern, jedoch etwas auf der oͤſt⸗ lichen Kuͤſte eines nach ihr genannten Meerbuſens, welcher ſich uͤber 20 Stunden in das Land erſtreckt, und eine 9 Stunden breite Einfahrt hat. Man ſieht daſelbſt noch viele Ueberreſte von alten Denkmaͤlern, und beſonders ſehr viele einzelne Stuͤcke von koſtbaren Gebaͤuden. Die Sophienkirche, von Juſtinian nach dem Muſter jener zu Konſtan tinopel erbaut,