Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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dieſer Zeit kamen die Taurier aus ihren Berg⸗Schluch⸗ ten hervor, und verheerten die Provinzen der neuen Monarchie, bis Mithridates etwa 442 Jahre vor Chriſtus ſich zum Beherrſcher der Halbinſel aufwarf. Im Anfange der chriſtlichen Zeitrechnung kamen die Alanen ſtatt der Tanrier in den Beſitz der Krimm; ihnen folgten die Gothen, welche das Chriſtenthum daſelbſt einfuͤhrten. Unter den Kaiſein Diocletian und Konſtantin dem Großen entſtanden ſchon Bisthuͤmer. Nach den Gothen ruͤckten die Hunnen in das Land, und dieſe wurden 464 durch die Ungarn verdraͤngt, welche in Verbindung mit den Bulgaren den ganzen Strich Landes zwiſchen den Fluͤſſen Don und Duieſter beſetzten. Auch ſie mußten wieder weichen. Erſt 340 gruͤndete K. Theophilus ſeinen Rees ierungs⸗Sitz zu Cherſon. Im Xl. und XII.

Jahrhunderte bluͤhte Sugdaia oder Sudak als be⸗

deutende Handels⸗Stadt. Nach dem J. 1204 entzo⸗

gen ſich die Griechen der Oberherrlichkeit von By⸗ zauz, und unterwarfen ſich beſonderen Fuͤrſten. Im Jahr 1237 bemeiſterten ſich die Mongolen des Landes. Waͤhrend die abendlaͤndiſchen Voͤlker im Beſitze von Konſtautinopel waren, trieben die Venetianer großen Handel mit der Krimm, bis die Genneſer durch einen Vertrag mit dem Kaiſer Michael Pa⸗ leologus beſondere Beguͤnſtigungen erhielten, und Kaffa zur Handlungs⸗Niederlage nach Indien theils uͤber Aſtrachan, theils uͤber das kaſpiſche