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Meer machten. Sie hatte Konſale zu Trapezunt und Sebaſtopolis.
Im J. 1575 verloren die Genueſer allen Einfluß in der Krimm durch die Eroberungen der Tuͤrken, welche das ſchwarze Meer allen Europaͤern verſchloſſen. Der große Kinder⸗Markt der Cireaſſier ar zu Kaffa, wo Griechen, Juden, Genueſer und Armenier ſie kauften, um ſie zu Konſtantin opel wieder zu ver⸗ werthen. So lange die Polen und Ruſſen mit der neueren Kriegskunſt unbekannt waren, blieb die Krimm ihnen unzugaͤnglich. Bis zum Frieden von Karlowitz zahlten ſie jaͤhrlich 100,000 Reichsthaler an den Chau fuͤr den Schutz gegen die Einfaͤlle der Tataren. Nach und nach bemeiſterte ſich Rußland der Krimm theils durch ſeine Waffen, theils durch Politik; der letzte Chan wurde Penſtonnaire der Kai⸗ ſerin Katharine ll.
V. Moskau erſchien unſerer Reiſenden mehr wie ein grotzes Dorf, oder eine Reihe von Doͤrfeyn wegen der Entfernung der Haͤuſer von einander, um Denkmaler zu ſehen oder Beſuche zu machen, mußte man faſt immer eine kleine Reiſe machen. Zu Pul⸗ tawa zeigte man ihr das Schlachtfeld, auf welchem K. Karl XII. ungluͤcklich war, was der Privatmann Paul Budenkoff durch einen Obelisk zu verewi⸗ gen ſuchte. Die Stadt Cherſon liegt am Dnie⸗
per oder Boriſtenes, welcher ſich in das ſchwarze


