Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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chouck und Cherſon benachrichtiget waren, daß

Craven ſich nach Perekop, dem Schluͤſſel der

Halbinſel Tauris begeben wolle, ſo wurde ſogleich

alles zu ihrer Zufriedenheit veranſtaltet. Lange Zeit

vor Homer waren die Bewohner dieſer hegend, als

eine von Thraziern ſtammende maͤchtige und kriegeri⸗

ſche Nation anerkannt. Waͤhrend ſie in Klein⸗

Aſien einfielen, bemaͤchtigten ſich die Seythen ihres

Landes. Die von den Siegern verjagten Maͤnner, Weiber und Kinder mußten ſich in die Berg⸗Schluch⸗

ten zuruͤck ziehen, woher die Halbinſel ſpaͤter Ta u⸗ ris genannt wurde. Dieſe Veraͤnderung geſchah ſchon beilaͤufig 666 Jahre vor Chriſtus; die Griechen ließen ſich erſt ein Jahrhundert ſpaͤter daſelbſt nieder. Die Einwohner von Milet gruͤndeten zwei Staͤdte, deren eine Pantienpoeum oder Bosporus, jetzt Kierche, die andere Theodoſia, jetzt Kaffa

genannt wurde. Die Kaiſerin Katharina II. be⸗

fuhl, daß letztere ihren alten Namen des griechiſchen Urſprungs wieder fuͤhren ſollte, und bedeutender Han⸗ del dahin geleitet wurde..

Vier hundert achtzig Jahre vor Chriſtus ſtiftete eine Kolonie von Mitylene in der Krimm eine Monarchie, welche 42 Jahre ſpaͤter von Spartacus regiert wurde. Es iſt bekannt, daß er und ſeine Nachfolger die Griechen, und beſonders die Athener ſehr beguͤnſtigten, und die Seythen zu verdraͤngen ſuchten: allein dieſes gelaug erſt den Sarmaten. Zu