Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſchlechteſten Arbeiten zu liefern gezwungen werden. Am folgenden Tage nahm ich mich dieſer Leute au, und erklaͤrte, daß ich die Pontons mit Leder uͤberzie⸗ hen laſſen wollte, um fie leichter zu machen.

Der Verſuch mit den Pontons lag dem Sultan

am Herzen. Die Bruͤcke wurde uͤber den Fluß Kia⸗ rhana, gerade oberhalb des Kiosk des Oberſtall⸗

meiſters aufgeſchlagen. Der Großherr erſchien felbſt

in der Kleidung eines Oda⸗Paſchi(Hauptmannes). Da er ſah, daß mir das lange Stehen Schmerzen neranlaßte, denn ich war vor einigen Tagen auf dem Glatteiſe gefallen), ſprach er von meinem Unfalle mit vieler Theilnahme; und da der Chamlu⸗Hu ſſein⸗ Effendi(Aufſeher uͤber die Wagen) mich dem Sul⸗ tan ruͤhmte, ſprach er, ich will dir, Huſſein, den Unterſchied zwiſchen euch beiden erklaͤren. Als Tott

auf die Welt kam, ſiel er auf ſeine Fuͤße, und

fing ſogleich an zu laufen; du aber fielſt auf den Hin⸗ pern, und biſt auch darauf ſitzen geblieben. Fuͤr dieſe Kraͤnkung wurde er aber bald durch den Befehl ge⸗ troͤſtet, einen Sack Dukaten, welche er ihm gab, un⸗

ter meine Leute zu vertheilen. Der Sultau fand gro⸗

ßes Vergnuͤgen an dieſer Bruͤcke. Pontons mit einem Aufſeher und Leuten au die Armee zu ſchicken, wurde bald vergeſſen.

1 Der türkiſchen Armee fehlte eine gute Feld⸗Artil⸗ lerie. Sie bedienten ſich in ihren Stuͤck⸗Gießereien eines ganz gewoͤhnlichen Ofens, wo ſie die Flamme