Teil eines Werkes 
3. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Dolmetſchers anzuziehen, weil das Volk ſehr ungerne einen Europaͤer mit denjenigen Gegenſtaͤnden beſchaͤf⸗ tigt ſehen wuͤrde, deren Beſorgung man vorher nur den Rechtglaͤubigen anvertraute. Sie wuͤnſchten mich gaͤnzlich zu entfernen, aber die Furcht, ſich den Un⸗ willen ihres Herrn zuzuziehen, hielt ſie davon ab.

Die Pforte ſchickte mir einen Artillerie⸗Offizier in ſeiner Zeremonien⸗Kleidung, der mit dem Stabe in der Hand fuͤr meine Sicherheit ſorgen, und mir in dem Arſenale der Stuͤckgießerei, oder wo ich es ſonſt noͤthig kaͤnde, freien Zutritt verſchaffen ſollte. Als ich die Kanonen mit Schweins⸗Borſten auswir⸗ ſchen ließ, murrte das Volk, und konnte nur dadurch beſaͤnftigt werden, daß ein Maler hervor gerufen wurde, und bezeugte, daß die Moſcheen mit Pinſeln aus Schweins⸗Borſten angeſtrichen, und noch viele Borſten in den Waͤnden zu finden ſeyen.

Bei der Verfertigung von Pontons, welche der Großherr bald fertig wiſſen wollte, lieferten mir die Kupferſchmiede Blech, um die Gerippe der Pontons zu beziehen, von ſehr ſchlechter Arbeit, bei welchem ſie mehr Mangel an guten Willen, als an Geſchick⸗ lichkeit verriethen. Als ich darauf beſtand, daß ſie beſſere Arbeiten liefern ſollten, antworteten ſte, daß die Pforte dieſelben dem Miry(Fiskus) unterwer⸗ fen wollte. Der Miry der Tuͤrken hat auf alle Arbeiten fuͤr die Krone eine ſo geringe Taxe geſetzt, daß die Arbeiter dabei zu Grunde gerichtet, und die

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