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gerung, als Vorkehrungen, ſie auszuhalten. So war der Zuſtand der Dardanellen, als ich ankam.
Der Kanal der Dardanellen„ 50 Meilen weſtlich von Konſtantinopel, liegt zwiſchen dem Archipel und dem kleinen Meere von Marmora, geht von der Kuͤſte Trojas bis Gallipoli, Lamp⸗ ſakus gegenuͤber. Er iſt ungefaͤhr 42 Meilen lang, von ungleicher Breite, und verſchiedene Spitzen ra⸗ gen ſo weit hervor, daß an manchen Orten die Ufer von Europa und Aſien, welche dieſer Kanal trennt, nicht mehr als 3— 400 Klafter von einander entfernt ſind. Drei Meilen von ſeiner Muͤndung, von der Seite des Archipel an der ſchmalſten Stelle, ſind die unter dem Namen Dard anellen bekann⸗ ten Schloͤſſer erbaut, deren Kanonen ſich hier voͤllig beſtreichen. Dieſe Vertheidigungs⸗Anſtalt war eine lange Zeit das einzige Mittel zum Schutze Konſtan⸗ tinopels. Da die Tuͤrken unruhiger wurden, aber unwiſſend blieben, bauten ſie in der Folge noch zwei Schloͤſſer an der Muͤndung, welche ungefaͤhr 1500 Klafter von einander entfernt ſind, und dieſes macht, daß beinahe in einem Drittheile dieſes Raumes, die Schuͤſſe unſicher, und die Schloͤſſer ſelbſt ſich nicht gehoͤrig zu vertheidigen im Stande ſind.
Rachdem ich mehrere Batterien zur Vertheidigung angelegt, und mich von der Ungeſchicklichkeit der Türken auf alle nur moͤgliche Weiſe uͤberzeugt hatte, ſo beſchloß ich, nachdem die Hauptſtadt von der See⸗


