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nur einen Ruderer, ſo wie die Geſandten, welche auch nicht das Recht haben, ſich bei ihren Schiffen einer Decke zu bedienen..
Die Schiffe fuͤr den Harem des Groß⸗Sultan ha⸗ ben 24 Ruder, weiße Decken, und ſind rund umher mit dichten Gittern vermacht. Ehe ſie einſteigen, zieht man von beiden Seiten eine weiße Leinwand auf, welche von den Mauern des Serail dahin reicht, bis ſie einſteigen. Wenn ſie ausſteigen, um ſpatzieren zu gehen, welches aͤußerſt ſelten geſchieht, ſo umzieht man auch mit Leinwand die Gegend, welche dazu be⸗ ſtimmt iſt, und wohin ſie mit eben ſo vieler Vor⸗ ſicht gefuͤhrt werden. Schwarze Verſchnittene umge⸗ ben dieſen Verſchlag, und Aſſequis, mit Karabinern bewaffnet, machen rund eine zweite Wache, um ja alle Aunaͤherung zu verhindern.
Nach einem achtjaͤhrigen Aufenthalte zu Konſtan⸗ tinopel, bei einem unbekannten Namen, bei dem Mangel aller Verbindungen, konnte ich zu Verſail⸗ les eben keine großen Fortſchritte machen. Endlich erhielt ich durch den Herzog von Choiſeul, welcher mich zuvor bei einem geheimen Geſchaͤfte gebraucht hatte, den Auftrag zu einer Geſandtſchafts⸗Reiſe zu dem Tartarn Chan. Den 10. Juli 41161 verließ ich Paris, langte nach einem achttaͤgigen Aufent⸗ halte zu Wien, und nach einem ſechs Wochen lan⸗ gen zu Warſchau, endlich zu Kaminiee an. Ob⸗ gleich die unbegueme polniſche Poſt nicht uͤber Ka⸗


