Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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feuert, welche nur auf der an der Kuͤſte liegenden Batterie gehoͤrt werden koͤnnen. Dieſe wiederholt die Schuͤſſe; dann folgt die Abfeuerung der Artillerie auf der Spitze des Serail und zu Tophana. Auf dieſe Salven folgt das Feuer des Zollhauſes, auf den Schif⸗ fen in dem Hafen, und auf dem Leandersthurms. Die oͤffentlichen Ausrufer machen dieſe Begebenheit bekannt, und die oͤffentlichen Feierlichkeiten nehmen ihren Anfang. Waͤhrend dieſer Zeit geht es in Kon⸗ ſtantinopel zu, wie in Rom bei den Saturna⸗ lien. Den Sklaven iſt erlaubt, ſich auf Unkoſten ih⸗ rer Herren luſtig zu machen. Man zeigt den Großen in Schauſpielen ihre eigenen Laͤcherlichkeiten, beſon⸗ ders uͤberlaſſen ſich die Griechen bei ſolchen Gelegen⸗ heiten der unmaͤßigſten Freude. Illuminationen der Haͤuſer, Verzierungen der Straßen, Komoͤdien u. ſ. w. wechſeln mit einander ab, wobei oft die laͤcherlichſten Seenen vorfallen. Feuerwerke, welche gegeben wur⸗ den, fielen ſchlecht aus. Floͤſſe in der Mitte des Ha⸗ fens ſollten den Tuͤrken den troͤſtlichen Anblick einer Einnahme von Malta verſchaffen, oder einiger klei⸗ ner Treffen, in welchen die Tuͤrken immer die Chri⸗ ſten ſchlagen. Einen ſchlechten Begriff von der Faͤhig⸗ keit dieſer Artilleriſten geben ſchon die vielen Petar⸗ den, der viele Rauch und ſo wenig Feuer, daß man kaum bei guͤnſtigen Augenblicken die Mauern des an⸗ gegriffenen Schloſſes von Papier erkennen konnte.

Kaum waren die Freude⸗Bezeugungen voruͤber,