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und der Gebrauch derſelben iſt faſt allggemein. Man eignet ihm freilich die Kraft zu, das Geſicht zu ſtaͤr⸗ ken, was aber der Erfolg verneinet. Alles, was da⸗ zu beitragen kann, die Schoͤnheit zu erhalten, oder ihren Abgang zu erſetzen, wird in dieſem Lande begie⸗ rig angenommen. Zu Konſtantinopel ſind die Schias im Beſitze dieſer Charlatanerie. Aber ihre Kunſt, die Haut friſch zu erhalten, befoͤrdert vielmehr ibre Zerſtoͤrung, wozu auch der unmaͤßige Gebrauch der Baͤder viel beitraͤgt. Die Schweisloͤcher werden dadurch dergeſtalt geoͤffnet, daß ſie auffallend ſichtbar werden, und eine ſo erzwungene Erſchlafung aller Fieber ihre Spannkraft ſo verringert, daß ſchon vor dem Alter eine Entkraͤftung erfolgt. Maͤnner und Weiber beſuchen die Baͤder, aber beide zu verſchiede⸗ nen Stunden. Sollte ſich ein Mann erkuͤhnen, ein⸗ zudringen, wenn die Frauen verſammelt ſind, ſo wuͤrde er auf das Strengſte beſtraft, wenn er auch ſchon gluͤcklich genug waͤre, den Schlaͤgen mit Taſſen, Sandalen und naſſen Peſtemalen(Badeguͤrtel aus ſei⸗ denem oder wollenem Zeuge, welche man beſtaͤndig aus Schamhaftigkeit um den Leib traͤgt), zu entgehen. Die tuͤrkiſchen Weiber ſind unerbittlich, wenn ein Mann kuͤhn genug iſt, ſie zu beleidigen. Aber man kann auch, nicht ohne Schandern, die gaͤnzliche Ver⸗ nachlaͤſſigung ihrer ſelbſt erblicken, zu welcher ſie zu⸗ weilen ſchreiten. Ich rede hier nicht von den ver⸗ ſtuͤmmelten Leichnamen feiler Frauenzimmer, welche


