Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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ſeine Gemuͤſe und Milch bekannt iſt, und eine Art von Vorſtadt, am Ende des Hafens bildet, ſich be⸗ findet. Alle Straßen vom Serail bis zur Moſchee Jub, waren mit Reihen von Janitſcharen beſetzt, welche feſtliche Kleider, aber keine Waffen hatten; ihre Haͤnde lagen kreuzweis uͤber dem Guͤrtel. Alle Miniſter, die vornehmſten Offiziere, die Geſetz⸗Ver⸗ ſtaͤndigen, und alle Perſonen, welche durch ihren Stand mit der Regierung naͤher verbunden ſind, be⸗ gaben ſich fruͤhe nach dem Serail, um dem Zuge des Großherrn vorzugehen. Der Poͤbel eroͤffnet den Zug, alle Großen vom Stande ſind zu Pferde, und mit zahlreichen Dienern umgeben. Die Ulemas zeichnen ſich durch die Groͤße ihrer Turbane und durch ihre Pferde⸗Decken aus. Ueberhaupt alle Offiziere zeigen ſich in ihrer uͤblichen Tracht. Beſonders iſt aber der Aſchetſchy⸗Baſchi(Oberhaupt der Kuͤche) ſo ſehr mit Kuͤchen⸗Geraͤthe aus Silber uͤberladen, daß, wenn er ſich oͤffentlich zeigen muß, ihm zwei Janitſcharen zur Seite gehen, um ſein Kleid fortſchaffen zu helfen. Der Groß⸗Vezier und der Mufti gehen neben einan⸗ der; beide ſind weiß gekleidet, erſterer in Atlas, letz⸗ terer in Tuch; vor ihnen gehen ihre Leute. Neben dem Miniſter gehen die Aleytſchaukſche, welche beſtaͤndig ihre ſilbernen Staͤbe mit kleinen ſilbernen Ketten bewegen, und ihn bis zu ſeinem Palaſt beglei⸗ ten. Ein grob gearbeiteter Wagen, welcher mit gro⸗

ber Bildhauer⸗Arbeit aber praͤchtig vergoldet iſt, ente:

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