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Mahaleu, die Hauptſtadt von Garbia, eine der beiden Provinzen des Delta iſt eine der ſchoͤn⸗ kten Staͤdte Aegyptens. Auf den ſchoͤnen und be⸗ quemen Bazars wird ſtarker Handel mit Kattun und Leinwand getrieben. Hier wird viel Salz Ammoniak bereitet. Nebſtdem bemerkte ich viele Oefen, in wel⸗ chen die jungen Huͤhner ausgebruͤtet werden. Die Haͤuſer zu Mahaleu liegen an einem ſchoͤnen Ka⸗ nale des Nils, uͤber welchen die Tuͤrken eine Bruͤcke aus Ziegelſteinen fuͤhrten. Meine Bitte, die Ruinen des Iſis⸗Tempels zu ſehen, gewaͤhrte mir der Su⸗ bagy. Wir ſegelten durch viele Kanaͤle in den Nil, und traten nach einer halbſtuͤndigen Fahrt an das Land. Der Tempel liegt beinahe im Mittelpunkte des Delta, nahe bei Phabeit, eine Meile noͤrdlich vom Nile, und 3 Meilen von Samman ud, der alten Stadt Sebenitha. Der ganze Tempel ſcheint durch ein Erdbeben in einen Stein- und Marmor⸗Haufen verwandelt worden zu ſeyn. Die traurigen Ueberreſte dieſes Tempels ſind aus dem herrlichſten Marmor mit einer Menge Hieroglyphen. Alle Steine haben 12 bis 15 Fuß in der Laͤnge, und 3 bis 4 in der Breite. Die praͤchtigen Marmor⸗Saͤulen haben 7 Fuß im Durchmeſſer. Nach der Groͤße der Ruinen zu ſchlie⸗
ken, mag der Tempel 5900 Fuß im Umfange betra⸗
gen haben.
Auf meiner Nuͤckreiſe langte ich in 2 Stunden zu
Maſſure an, wo der Graf von Artois, der Bru⸗


