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der des h. Ludwigs getoͤdtet wurde. Die Stadt iſt ſehr volkreich, und mit ſchoͤnen Bazars verſehen. Hierauf fuhren wir den Nil hinab, und langten den 13. zu Damiette an. Bei meiner Fahrt von Da⸗ miette bis Roſette zaͤhlte ich 17 Kanaͤle, welche alle vom Nile entſtehen, und ſich in das Meer ergie⸗ ßen. Die meiſten dieſer Kanaͤle trocknen bei dem Falle des Niles aus. Mit gutem Winde ſegelten wir in den 2. Haupt⸗Kanal, deren einer bei Damiette, und der andere bei Roſette iſt, ließen das auf dem Delta liegende Schloß links, und landeten gluͤcklich zu Ro⸗ ſette. Auf Mauleſeln ſetzte ich meine Reiſe nach Alexandria fort. Die Wege waren in beſtimmten Entfernungen mit Pfaͤhlen bezeichnet, weil ſie oft durch den Wind und Sand unkennbar gemacht wer⸗ den. Als wir 2 Stunden im Waßſſer geritten waren, ruhten wir in Madie, ſetzten dann uͤber einen Ka⸗ nal, und zogen 3 Stunden laͤngs der Kuͤſten bis Be⸗ guier fort. Das Waſſer, welches hier die Daͤmme durchbrach, machte die Wege unſicher; bei dem Rei⸗ ten uͤber dem Fluß mußte ich vom Maulthiere herab ſpringen, und unter Lebensgefahr an das Ufer ſchwim⸗ men. Durchnaͤßt erreichte ich in 2 Meilen Ale⸗ randrien.
Hier war meine erſte Sorge, die Saͤule des Pompejus, welche nahe bei Alexandrien weſt⸗ lich ſteht, zu beſuchen. Die Saͤule iſt mit der Krone und dem Fußgeſtell 5663 pariſer Quadrat⸗Schuhe boch.


