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ſten bewohnt worden ſey. Auch ſah ich viele Graͤber von ungewöoͤhnlicher Groͤße, in welchen die Gebeine groͤßer, als an gewoͤhnlichen Menſchen waren.
Einige Tage nachher langte ich zu Tripolis an, wo ich bis den 419. April blieb. Von da kam ich durch Gazir, wo die Kapuziner eine Kirche haben, welche an der Stelle eines alten Schloſſes erbaut iſt. Ich beſah noch Einiges auf dem Gebirge Cazervan, welches zum Libanon gehoͤrt, und haͤtte beinahe durch den Anfall eines wilden Thieres, welches ich jedoch gluͤcklich durch einen Piſtolen⸗Schuß er⸗ legte, mein Leben verloren. Hierauf langte ich zu Baruth, der alten Stadt Berythe an. Unter Wegs ging ich uͤber zwei Bruͤcken, deren eine uͤber den Fluß Abraham, vormals Adonis, der bei Biblos in das Meer faͤllt, die andere uͤber den Hun⸗ de⸗Fluß fuͤhrt, welcher von einer an demſelben lie⸗ genden Hunde aus Stein ſeinen Namen hat. Letzte⸗ rer iſt der Lykus der Alten, welcher mit dem Ado⸗ nis auf dem Libanon entſprang.
Von Baruth ſetzte ich nach 4 Stunden uͤber den Liebes⸗Fluß; Strabo nennt ihn Damy⸗ ras, Ptolemaͤus erwaͤhnt ſeiner unter dem Na⸗ men Leontas, an welchem die Stadt gleiches Na⸗ mens lag. Von dem Liebes⸗Fluſſe bis nach Seida hatte ich eine Stunde, wo ich bei meinem Freunde Caſtor einkehrte. Am 1. beſuchte ich den Berg Sidon, welcher eine halbe Meile von der


