Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Aſien bis Indien erſtreckt. Auf der anderen Seite der Ebene liegt gleichfalls ein Gebirge mit den Ueber⸗ reſten eines alten Schloſſes.

Nachdem ich zu Sparta meine Geſchaͤfte been⸗ digt, und verſchiedene Muͤnzen gekauft hatte, langte ich nach 8 Meilen in Igridy an. Dieeſe jetzt unbe⸗ deutende Stadt mit einem See gleiches Namens, ſcheint wegen ihrer Lage an engen Paͤſſen ehemals wichtig geweſen zu ſeyn. Den 1. Dezember zog ich laͤngs dieſes See's 2 Stunden fort, und kam nach ei⸗ nem 12 Stunden langen Wege uͤber das Gebirge Cu⸗ val Dagla, wahrſcheinlich ein Zweig des Tau⸗ rus, zu dem Dorfe Belgers. Am folgenden Tage fuͤhrte mich ein Weg von 10 Stunden nach Serkis⸗ oder Jerkis⸗Serreil. Auf unſerem Wege ſahen wir rechts den See Gueul Benicher, welcher we⸗ geu ſeiner trefflichen Fiſche, und wegen ſeines Salzes merkwuͤrdig iſt.

Den 3. kam ich nach einem 8 Stunden langen Wege auf das Dorf Quiſiluren, und am folgen⸗

den Tage nach Zurücklegung von 9 Meilen auf Cog⸗

ny, das alte Jeonium. Dieſes war ehemals der

Sitz der osmanniſchen Kaiſer, ehe ſie ihre Macht

gegen den Oceident weiter ausgebreitet hatten.

Nach 3 Dagen brach ich von Cogny nach Caͤ⸗ ſarea in Kappadozien auf, um den Berg Ar⸗ gius zu beſuchen. Das Merkwuͤrdigſte auf dieſer Reiſe waren pyramidalfoͤrmige Haͤuſer. Die