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Einwohnern erlegt werden. Die Stadt Bondur laͤngs des an dieſelbe ſtoßenden Gebirges gelegen, ſcheint vor Alters weit anſehnlicher geweſen zu ſeyn. Auf dem Felde und den Weinbergen ſieht man viele Ruinen. Bondur verließ ich am 11. und uͤbernach⸗ tete in dem nicht uͤber 5 Meilen entferntem Sparta. Die Unſicherheit dieſer Gegend noͤthigte mich 20 Tage in Sparta zu bleiben. Unter guter Begleitung be⸗ ſah ich die Umgegend der Stadt. Drei bis vier Mei⸗ len davon fuͤhrte uns ein beſchwerlicher Weg auf ein 4 Gebirge zu den Ruinen einer Stadt, deren traar geh Aublick mir Thraͤnen entlockte. Die großen Ruines der nach der Geſtalt eines Amphitheaters erbauten Stadt, betragen bei 6 Meilen im Umfange. Unter einem Stein⸗ und Marmor⸗Haufen ſah ich noch die de eines Tempels mit einigen Verzierungen. as Amphitheater, welches s0 Fuß im Durchmeſſer han⸗ zaͤhlt 3o Abtheilungen von dem Boden bis zu den Gallerien, und von dieſen bis zum oberſten Stocke. Unten am Boden ſieht man noch viele kleine Abthei⸗ lungen, welche zu Behaͤltniſſen fuͤr die zum Kampfe beſtimmten Thiere gedient haben moͤgen. Dieſe Rui⸗ nen nebſt dem in der nahen Ebene gelegenem Dorfe neunt man Burderu. Den 23. kehrte ich uͤber ſteile Berge wieder nach Sparka zuruͤck. Dieſe Stadt, welche keine Merkwuͤrdigkeiten aufzuweiſen hat, liegt in einer ſchoͤnen Ebene an dem Fuße eines Gebirges, welches ſich ununterbrochen durch ganz 36ſtes B. Türkei. II. 3, 3 3


