Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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betragen haben, ſie dient wilden Thieren und Schlan⸗ gen zum Aufenthalte. Unter beſtaͤndiger Furcht von den herum ſchweifenden Raͤubern angefallen zu wer⸗ den, kehrten wir nach Denyzely zuruͤck. Am folgenden Dage ſetzte ich uͤber einen Fluß, deſſen Namen Niemand wußte, weil die Tuͤrken alle Fluͤſſe Sus, d. i. Waſſer nennen. Am Ende der Ebene fuͤhrt ein beſchwerlicher Weg uͤber ein Gebirge in eine mit Mandel⸗Baͤumen bepflanzte Ebene, in welcher ein mahometaniſches Kloſter mit dem Leichname des beruͤhmten tuͤrkiſchen Heiligen Jatagundi ſteht. Die Moſchee iſt ſchoͤn und herrlich, zu ihrem Dienſte ſind 200 Derwiſche beſtimmt, welche eine ſchoͤne Bi⸗ bliothek beſitzen. Alle Reiſenden werden hier gaſt⸗ freundlich, ohne etwas bezahlen zu muͤſſen, verpflegt. Nach einer halben Meile fuͤhrt ein Weg mit vielen Quellen zu einem durch die Raͤuber unſicher gemachten engen Paſſe, und nach 3 Meilen zu dem Dorfe Gu⸗ nei. Am folgenden Tage reiſten wir uͤber ein mit Tannen und Aspen bepflanztes Gebirg, an deſſen Fuße der See Gueſigneul ſich ausbreitet, zu dem Dorfe Jaſely mit dem See Naulugheul, deſſen fettes Waſſer die Seife bei dem Waſchen entbehrlich macht. Am folgenden Tage reiſte ich nach Bon dur, wo ich einen See gleiches Namens mit bitterem Waſ⸗ ſer ohne Fiſche antraf. Um denſelben herum halten ſich den Gaͤnſen aͤhnliche Voͤgel auf; welche durch ihre Fette zum Fluge ungeſchickt, mit Pruͤgeln von den