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ſtrus oder Caiſter der Alten, welcher bei der Stadt Spheſus ſich in das Meer ergießt. Am Ende einer ſchoͤnen Ebene mit vielen Doͤrfern liegt Tyrus, eine der groͤßten und volkreichſten Staͤdte Na to⸗ liens. Die Einwohner, meiſtentheils Krieger, wiſ⸗ ſen mit gleichem Geſchicke den Pflug zu lenken. Die Stadt zaͤhlt uͤber 100 Moſcheen, und wird von dem
anſtoßenden Gebirge mit Waſſer, und vom Lande mit Lebensmitteln verſehen.
Von der Stadt kommt man auf eine 180 Meilen lange Ebene; hier ſoll Bajazet von Tamerlan geſangen worden ſeyn. Den 25. ſetzten wir außerhalb der Vorſtadt auf einem ſehr beſchwerlichen Wege uͤber
das Gebirge Gojajocuſu, und uͤbernachteten in Arabgueux. Den 286. fuͤhrte ein 7 Stunden langer Weg uͤber Felſen und Abgruͤnde auf eine wohl be⸗ waͤſſerte Ebene, und gegen Abend zur Stadt Guſe⸗ liſar, deren noch vorhandene Ruinen Zeugen ihrer ehemaligen Groͤße ſind. Eine ganze Stunde lang iſt alles mit Truͤmmern bedeckt, mit ſchoͤnen unterirdi⸗ ſchen Gaͤngen, welche zu einer Waſſerleitung gedient hbaben moͤgen. Eine Meile von der Stadt ſtehen noch 60 Schuh hohe Ueberbleibſel von einem praͤchtigen Tempel. Dieſe Stadt kann keine andere ſeyn, als Magneſia in Jonien. Das Land umher iſt voll Saͤulen aus weißem Marmor, welche meiſtens umge⸗ worfen, oder zerbrochen ſind. In dem bewohnteſten
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