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wird von 20,000 Griechen, 8000 Armeniern, und mehr als 10,000 Auslaͤndern bewohnut. Der franzoͤſiſche, engliſche, venetianiſche, hollaͤndiſche und genueſiſche Konſul wohnen mit alle ihren Kaufleuten in der gro⸗
ßen ⁄½ Meile langen Franken⸗Straße. Smyr⸗
na iſt eine vorzuͤgliche Handels⸗Stadt. Hier findet man viele Alterthuͤmer, Muͤnzen, geſchnittene Steine, Statuen, Graͤber und Inſchriften. Um die Stadt ſte⸗ hen viele Oel⸗ und Feigenbaͤume mit vielen Wein⸗ ſtͤcken. Die alte Stadt, welche ſich weiter gegen
das Gebirge erſtreckt, zeigt viele Ruinen. Die Mauern
des alten Schloſſes ſind noch in gutem Zuſtande, wo jetzt eine Moſchee, eine ehemalige chriſtliche Kirche ſteht. Nahe dabei iſt eine große Menge ſteinerner Saͤulen. Ueber dem Hauptthore des Schloſſes ſab ich die Statue einer Frauens⸗Perſon aus weißem Marmor. Dieß ſoll das Bild der Amazonin Smyrna, der Erbauerin der Stadt ſeyn. Auf der andern Seite des Schloſſes ſieht man die Truͤmmer einer alten Kirche, welche dem h. Polykarp, dem Eribiſchofe von Smyrna gehoͤrt haben ſoll. Unter dem Berge ſind viele Windmuͤhlen und Erholungs⸗ Haͤuſer.
Den 20. Oetober brach ich in Begleitung eines Janitſcharen auf, und erreichte nach einem zehnſtün⸗ digen Wege uͤber eine Ebene Cherpuca⸗ Mit Ta⸗ ges⸗Aubruche ſetzten wir nach einer Stunde uͤber den großen Fluß Maͤndras oder Meinder, den Kai⸗


