Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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ler, deren Anzahl uͤber 100 hinaus geht. Dieſe Pfei⸗ ler ſollen die Ueberbleibſel einer alten Waſſerleitung ſeyn. Unſere Reiſe ſetzten wir uͤber eine ſchoͤne, mit vielen Doͤrfern verſehene Ebene fort. Der Grani⸗ eus, durch den Sieg Alexanders beruͤhmt, durch⸗ fließt dieſe Gegend. Nach 2 Stunden langten wir in dem Dorfe Souſougreulen(auf tuͤrkiſch Waſ⸗ ſer⸗Buͤffeldorf), welches von wenigen Tuͤrken bewohnt wird, an. 4

Nachdem wir in zwei Stunden ſechsmal uͤber den Granieus geſetzt waren, zogen wir durch einen Gebirgs⸗Paß, an deſſen Eingange noch die Ruinen eines Schloſſes zu ſehen ſind. Dieſer Paß heißt De⸗ mir Capy, d. i. eiſerne Pforte. Am Ende die⸗

ſes Engpaſſes iſt der Anfang des Berges Daumaeli.

In dem Dorfe Mendebris, in einer ſchoͤnen Ebene gelegen, uͤbernachteten wir. Wir ſetzten dann uͤber den kleinen Fluß Souarageas, zogen in 10 Stun⸗ den uͤber das Gebirge, und langten im Dorfe Cou⸗ rougoulgi an. Das Gebirge hat viele Waldungen und ſehr ſchoͤnen Marmor; auf demſelben ſieht man die Spuren von ſchoͤnen marmornen Straßen. In dem Dorfe Quelembo, welches 7 Stunden von dem Gebirge entfernt iſt, brachten wir die Nacht zu. Hier trifft man in einigen Entfernungen die herrlichſten Quellen, und die Ruinen von kuͤnſtlichen Gebaͤuden an; 4 Kirchen und 3 Moſcheen nedſt vielen zertruͤm⸗