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den Handel nach Bruſſia und Bithynien. Auf einem ſchoͤnen Wege von s Stunden betraten wir die Hauptſtadt des Reiches Bruſſia, wo ich mich, um Muͤnzen und Alterthuͤmer zu kaufen, 20 Tage lang aufhielt. 1
Am 16. Auguſt zogen wir 6 Stunden weit rechts unter dem Berg Olymp vorbei, und uͤbernachteten am Ende deſſelben in dem kleinen Dorfe Jour⸗ queux. Hier ſieht man einige Ruinen; die Bewoh⸗ ner(wenige Juden und Chriſten) fuͤhren ein armſeli⸗ ges Leben. Nach einem Wege von 1 Meilen kamen wir an einen 30 Meilen großen, fiſchreichen See, welcher wahrſcheinlich der von Strabo genannte Apolloniates iſt, weil er nahe an die Stadt Apollonia graͤnzt. Nicht weit davon fuͤhrt uͤber den Fluß Rhindaeus eine ſchlechte hoͤlzerne Bruͤcke. Dieſer Fluß ſcheidet Bithynien von Myſien, und ergießt ſich zuletzt bei Cyzica in den Pro⸗ pontis.
Ueber das Dorf Lupa oder Lupadi, welches von Chriſten und Tuͤrken bewohnt wird, kamen wir auf Minalaicha, welches eine Meile von Lupa⸗ die Truͤmmer vieler Mauern zeigt. Ich halte es fuͤr Apollonia..
Zu Lupadi ſieht man noch Truͤmmer von einem alten Schloſſe, an deſſen Mauern große, runde, fuͤnf⸗ eckige Thuͤrme ſind. Am Ende dieſes Fleckens ſieht man 60— 10 Fuß hohe, den Pyramiden aͤhnliche Pfei⸗


