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mor bekleidet, und ruhen auf herrlichen Saͤulen; die auderen ſind bloß mit weißer Fardbe uͤberſtrichen, ohne die geringſte Verzierung, weil ſie den Gebrauch der Bilder fuͤr Abgoͤtterei halten, und glauben, daß die menſchlichen Abbildungen am jüngſten Gerichte ihre Seelen von den Kuͤnſtlern fordern werden. An den Waͤnden der Moſcheen ſind bloß Spruͤche in arabi⸗ ſcher Sprache, z. B. Es iſt nur ein Gott, und Mahomet ſein Prophet. ꝛc. geſchrieben. Sonſt brennen zur Zeit ihres Gottesdienſtes viele Lampenz faſt uͤber eine jede iſt ein Straußen⸗Ei zur Zierde an⸗ gebracht; der Boden derſelben iſt mit Teppichen be⸗ legt. Au dem Ende der Moſchee gegen Suͤd befindet ſich in der Wand ein Stuhl als Sitz fuͤr den Iman (Prieſter). Links ſteht ein Pult, an welchem alle Freitage das Gebet vorgeleſen wird; demſelben gegen⸗ uͤber ſtehen Derwiſche, welche dem Iman antworten, oder dem Volke den Alkoran vorleſen. Jede Mo⸗ ſchee hat eine oder mehrere Minarets, d. i. zuge⸗ ſpitzte mit mehreren Stockwerken verſehene Thuͤrme, auf welchen ein Marabon die Zeit zum Gebete ſo verkuͤndigt, daß er allemal ſich gegen die vier Him⸗ mels⸗Gegenden wendet, und auf der Mittags⸗Seite, weil in dieſer Mekka liegt, anfaͤngt. Dieß geſchieht, weil den Tuͤrken der Gebrauch der Glocken und der Uhren unbekannt iſt, des Tages fuͤnf Mal. Bevor die Tuͤrken ihre Moſcheen betreten, waſchen ſie den ganzen Koͤrger, legen ihre Kopfbedeckung vor der
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