Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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20. brachen wir nach dem Staͤdtchen Rousqueur oder Chachan auf, wo vielleicht bei 100 Windmuͤh⸗ len das Mehl fuͤr die Armee des Groß⸗Sultan berei⸗ ten. Drei Meilen davon entfernt wohnt in dem Flecken Malgara ein Haufe Armenier. Der Weg fuͤhrt durch eine große und ſchoͤne Ebene. Das kleine Dorf Develis, obwohl es nur 3 Meilen von hier liegt, konnten wir wegen des Schnee's nur gegen Ende des Tages erreichen. Am andern Dage ſetzten wir unſere Reiſe uͤber Rodeſtouc(im tuͤrkiſchen Tirquidac) einer nicht unbedeutenden Stadt mit einem guten Hafen, auf Mouria fort. Den 26. zogen wir laͤngs des Ufers fort, dann uͤber die Bruͤcke Heraclea, und Tags darauf uͤber jene von Se⸗ livrea, und erreichten endlich den 28. nach vielen Be⸗ ſchwerden Konſtantinopel.

Wegen des Krieges mit den Venetianern, und wegen der Unſicherheit der Straßen war es mir un⸗ moͤglich, von Konſtantinopel abzureiſen, und meine Reiſe nach Aſien fortzuſetzen. Um nicht durch eine Beſchreibung von Konſtantinopel, welche andere Schriftſteller ſchon oft geſchildert haben, zu ermuͤden, will ich nur Einiges von den tuͤrkiſchen Moſcheen beifuͤgen. Dieſe ſind beinahe rund, mit Ausnahme der in Moſcheen verwandelten chriſtlichen Kirchen, welche die Tuͤrken nach Ferſtoͤrung der Altaͤre unveraͤndert ließen. Die meiſten Moſcheen, beſonders die von Sultanen erbauten, ſind mit Mar⸗

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