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Auf unſerem Zuge laͤngs des Meeres erblickten wir die berühmten Berge Pierus und Olymp. Nach⸗ dem wir uͤber den Fluß Peneus, jetzt Ababa ge⸗ nannt, geſchritten hatten, betraten wir das herrliche Thal Tempe, wo wir die Berge Oſſa und Pe lion ſahen. Mit dem Peneus, uͤber welchen der Groß⸗ Sultan eine hoͤlzerne Bruͤcke ſchlagen laͤßt, vereiniget ſich der Apianus und Enipeus. Wir wendeten uns hierauf weſtlich, und kamen auf einem engen, durch zwei Berge eingeſchloſſenen Wege nach Lariſſa. Am Ende dieſes Paſſes langten wir in dem Dorfe Balea, und nach 4 Stunden zu Lariſſa, der Hauptſtadt Theſſaliens an.
Dieſe griechiſche Landſchaft erſtreckt ſich von dem noͤrdlichen Ufer des Meerbuſens Conteſſa bis an den Buſen von Negropont. Die Berge Olymp⸗ Aelion, Oſſa und Pindus ſcheiden dieſelbe ge⸗ gen Nord von Bulgarien und Romanien, ge⸗ gen Weſt von Albanien, und gegen Suͤd von Li⸗ vadien. Gegen Oſt graͤnzt ſie an den Archipel, welcher hier vieze kleine Meerbuſen bildet.
Die beruͤhmteſten Fluͤſſe ſind der Alius, Eri⸗ gon, Aligemon und Peneus. Das Land wird jetzt in 4 Provinzen, in das eigentliche Mazedonien, Jamboli, Komenilitari und Janna, das ei⸗ gentliche Theſſalien getheilt. Das Land, welches unter Philippy's und Alexander's des Großen Herrſchaft ſo bluͤhte, wird jetzt meiſtens von armen


