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Griechen bewohnt. Auf dem Berge Athos, jetzt Monte Santo, ſind 24 Kloͤſter, deren Moͤnche Feldbau treiben, und ſich von der Arbeit ihrer Haͤnde ernaͤhren. Salonichi, vormals Theſſalonica, an dem Meerbuſen gleiches Namens, iſt die Reſidenz des Baſſa, welcher vom Groß⸗Sultan in ſein Amt eingeſetzt wird.
Mazedonien brachten die Roͤmer unter deſſen
Koͤnige Perſeus in ihre Gewalt; unter das tuͤrki⸗
ſche Joch wurde es von Bajazet l. gebracht.
Die Stadt Lariſſa am Peneus iſt groß, ohne Mauern. Das ſie umgebende Gebiet wird von oben genannten Fluͤſſen vortrefflich bewaͤſſert. Sie wird von Chriſten, Tuͤrken und Juden bewohnt. Wegen
des Reichthumes an Schafen und Wolle wird ſtarker
Handel mit wollenen Stoffen im ganzen Lande getrie⸗ ben. Hier hat der griechiſche Biſchof ſeinen Sitz. Hier fand ich ſeltene Gold- und Silber⸗Muͤnzen aus den Zeiten der mazedoniſchen und griechiſchen Koͤnige. Auch dem Botaniker iſt hier ein großes Feld zum Sammeln geöffnet. Weiter in Griechenland vor⸗ zudringen, hinderte mich die Unſicherheit der Wege, und noͤthigte mich, nach Salonichi zuruͤck zu keh⸗ ren, wo ich den 21. Dezember 1744 anlangte, und mich bis zum 9. Januar 1718 aufhielt.
Salonichi iſt eine der groͤßten und beruͤhmte⸗ ſten Staͤdte der europaͤiſchen Tuͤrkei; ſie hat ein Schloß⸗ die 1 Thuͤrme genannt. Der hier reſidirende Erzbi⸗
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