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als daß dieſe Befeſtigung von einem geuͤbten Feld⸗ herrn beruͤckſichtigt wuͤrde. Nebſt vielen kleinen Tho⸗ ren befinden ſich auch noch 6 Haupt⸗Thore(Kapuſi) auf der Landſeite, 7 gegen das Marmor⸗Meer, und 13 gegen den Hafen. Die Vorſtaͤdte ſind theils of⸗ fen, theils nur noch mit den geringen Mauern der Griechen und Genueſen eingeſchloſſen. Das vorzuͤg⸗ lichſte Gebaͤude von Konſtantinopel iſt das Se⸗ rail, deſſen Mauern mit 12 Thoren uͤber eine Stunde bh betbveiten„ und welches folglich eine kleine Stadt ildet.
Das wichtigſte Thor des Serails, Babi Humg⸗ jun, wo die Koͤpfe der Europaͤer aufgeſteckt⸗ oder in den Staub gerollt werden, iſt Jedermann offen. m
erſten Hofraum ſind§0 Thorwaͤchter ſichtbar— dei
Tags mit indiſchen Roͤhren, Nachts mit Dolchen und Degen. Auf der rechten Seite des erſten Hofes iſt das Krankenhaus, die Baͤckerei, Kaſerne und Kanzlei; links fuͤhrt der Weg in den kaiſerlichen Marſtall. In⸗ nerhalb des zweiten Thores iſt der Aufenthalt der Hener. Es iſt durch zwei Pforten geſchloſſen, zwi⸗ chen welchen den in die tiefſte Ungnade geſtuͤrzten Großen ihr Schickſal verkuͤndigt, und vollzogen wird. Durch dieſes darf Niemand, als der Sultan reiten; von dieſem fuͤhren 3 mit Baͤumen beſetzte Bahnen nach den 3 Haupt⸗Gebaͤuden des zweiten Hofraumes. Die mittlere Bahn zeigt den Weg zum TDhore der Glückſeligkeit, Baba Saadi, durch welches
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man in den dritten Hof gelangt, wo die Weſiere und
Miniſter durch Verſchnittene eingefuͤhrt, in den Au⸗
dienz⸗Saal Zutritt erhalten. Die zweite Bahn links
zeigt den Weg zum Saale des Divans, und die
drilte rechts zu den kaiſerlichen Oekonomie⸗Ge⸗ uden.
In dem dritten und innerſten Hofraume ſind dann erſt die verſchiedenen Saͤle des Kaiſers und


