Erläuterung der vorſtehenden Anſicht von Konſtantinopel.
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Herr C. V. Sommerlatt hat im vorigen Fruͤhling, durch die Schmidtiſche Buchdruckerei zu Darmſtadt, eine fuͤr das große Publikum beſtimmte, kurze Beſchreibung der Stadt Konſtantinopel, die wir fuͤr unſere Taſchen⸗Bibliothek in einer, der⸗ ſelben angemeſſenen Groͤße, benuͤtzten, herausgege⸗ ben. Obſchon unſere Leſer aus den bisherigen Rei⸗ ſen durch die Tuͤrket, und beſonders aus dem erſten Baͤndchen von Gylles, eine ſehr genaue Kenntniß der Hauptſtadt erlangt haben, ſo finden wir uns doch veranlaßt, zu vorliegendem Grundriße einige Erinne⸗ rungen an das Geſagte beizufuͤgen.
Wer aus dem Meere durch den ſogenannten Ka⸗ nal oder die thraziſche Meerenge zwiſchen Europa und Aſien einfaͤhrt, genießt die bezauberndſten Schoͤnheiten der Natur und Kunſt, und erblickt eine faſt zahlloſe Menge von noch beſtehenden, oder zerfgl⸗ lenden Schloͤſſern und Veſten, oder Doͤrfern, welche zuweilen nur zwiſchen dunklen Zweigen der Cypreſſen und Wallnuß⸗Baume erkannt werden. Je naher man⸗


