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fernt; man muß aber uͤber ein Gebirge reiſen, wo es von Raͤubern wimmelt. Man beſchuldiget den dort reſidirenden Paſcha, daß er mit denſelben in gutem Vernehmen ſtehe, und die Beute mit ihnen zu theilen pflege.
VII. Am 8. December reiſten wir nach Smyrna ab, uͤbernachteten zu Tartali, und kamen am folgen⸗ den Tage zu dem betraͤchtlichen Marktflecken Phiſi⸗ dar, welcher nur von Griechen bewohnt wird, die das Vergnuͤgen haben, hier allein zu ſeyn. Dafuͤr muͤſſen ſie aber doppelte Kopfſteuer bezahlen. Auf dem Wege nach Lopadi hat man den See Ambouillonn im⸗
mer zur linken Hand. Um dieſe Stadt findet man viele, aber uͤbel zugerichtete Stuͤcke alter Marmor⸗Saͤu⸗ len, Architraven ꝛc. Der letzte Fuͤrſt von Pruſa fluͤchtete ſich hieher; allein er wurde von dem Statt⸗ balter den Ottomannen mit der Bedingniß ausgelie⸗ fert, daß weder ſie noch ihre Nachfolger, jemals uͤber die Bruͤcke ziehen wollten. Die Tuͤrken hauten den Fuͤrſten vor dem Angeſichte des Kaſtells in Stuͤcke, und bemaͤchtigten ſich hierauf der Stadt, indem ſie auf Schiffen uͤber den Fluß ſetzten. Um aber ihr Verſpre⸗ chen zu halten, gehen die Ottomannen noch jetzt nicht uͤber dieſe Bruͤcke, ſondern laſſen ſich hinuͤber fahren.
Den 13. December erreichten wir Courougoul⸗ gi, nachdem wir die Doͤrfer Mandragoia und Tchoumlekechi durchreiſet hatten. Auf den Gaſt⸗
hoͤfen dieſer Bezirke trafen wir viele Storchen⸗Neſter d


