Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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zen mit einander, und laſſen ſich den Brandwein wohl ſchmecken.

Die neuen Prieſter ſind verbunden, ein Jahr in der Kirche zu bleiben, und ſich daſelbſt blos mit dem Gottesdienſte zu beſchaͤftigen. Nach dieſer Zeit ſchla⸗ fen die meiſten nur die Nacht vorher, wenn ſie am folgenden Tage Meſſe leſen ſollen, in der Kirche. Ei⸗ nige bleiben faſt Tag und Nacht in derſelben, und eſ⸗ ſen nichts als harte Eier, und in Waſſer und Salz ge⸗ kochten Reis. Die Biſchoͤfe eſſen des Jahrs nur ein⸗ mal Fleiſch und Fiſche. Die Erzbiſchoͤfe leben blos vom Zugemuͤſe; ſie treiben das Faſten, je hoͤher ſie ſtei⸗ gen, und nach dieſem Fuße ſollen die Patriarchen faſt Hungers ſterben.

VI. Wir fingen nun mit allem Ernſte an, der Levante den Ruͤcken zu kehren. Wir reiſten am 12. September von Erzeron ab, um nach Tocat zu ge⸗ hen, und kamen am folgenden Tage zu den Baͤdern von Eljiga. Den Fluß Euphrat, welcher viele Kruͤmmungen macht, paſſirten wir zweimal. Die Ort⸗ ſchaften, bei welchen wir lagerten, waren Carabou⸗ lace, Acpounar, Sukme, Kermeri, Sarvou⸗ lar, Curtanos, Chonac und Agimourat. Da⸗ bei zogen wir uͤber manches rauhe Gebirge, und uͤber den ſchnellſtroͤmenden Fluß Carmili. Manchmal ſa⸗ ben wir Rauber, welche auf uns zu lauern ſchienen. Alein ſobald ſie unſere gute Ordnung gewahrten, und wir ihnen die Waffen, bereit zum Kampfe, zeigten,