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Gras an, ſo machte ſolches unſere Sohlen ſo glatt, daß ſie wie Glas abglitſchten. Hierauf kamen wir uͤber Felſen, die keineswegs mehr eine Ebene bildeten, ſondern wir mußten von Spitze zu Spitze ſpringen. Dieſe Uebung war ſehr unangenehm, und wir kamen uns wie Unſinnige vor. War die Erdflaͤche auch et⸗ was weniger rauh, ſo beſtand dieſelbe doch aus klei⸗ nen Splittern von Steinen, welche der Froſt zer⸗ ſprengt, deyen Spitzen wie Flintenſteine ſchneiden. Unſere Fuͤhrer ſagten, daß ſie ihre Schuhe ſchon durchgetreten haͤtten, und daß es uns im Kurzen auch bald ſo gehen wuͤrde. Auch war ſchon die Mittags⸗ zeit voruͤber, und wenn wir nicht umkehren wollten, ſo liefen win Gefahr⸗ von der Nacht uͤberraſcht, und
von den Tigern geſpeist zu werden. Deßwegen nah⸗ men wir uns vor, nicht mehr weiter, als bis uͤber einen Haufen Schnee hinaus zu gehen. Als wir den⸗ ſelben erreicht hatten, aß ein jeder davon ſo viel, als er wollte. Man kann nicht glauben, wie der Schnee ſtaͤrkt, wenn man ihn ißt. Einige Zeit darauf findet man in dem Magen eine Waͤrme, gleich jener, die man an den Haͤnden ſpuͤhret. Statt Leibreiſſen em⸗ pfindet man nach einer halben Stunde eine ſehr wohl⸗ thaͤtige Waͤrme.— Nach dieſem Genuſſe traten wir die Nuͤckreiſe mit aller Munterkeit an, nahmen aber einen andern Weg, auf welchem wir zu einem greu⸗ lichen Abgrunde kamen. Ich konnte ihn nicht ohne Zittern anſehen, und der Kopf wurde mir ſchwindlich,
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