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ſer befanden wir uns. Sie ſind bei der groͤßten Ta⸗
ges⸗Hitze ſo kalt wie Eis, ungeachtet ſie auf der Erde in der Mitte der Felder liegen, wo der Boden ſehr heiß iſt. Die Einwohner des Landes ſchaͤlen ſie, und eſſen ſie wie die Aepfel. Sie wachſen auf ſalzigem Boden, wo ſich nach dem Regen das Meerſalz voͤllig kryſtalliſirt. Denn einige Meilen davon, auf dem Wege nach Tiflis, ſind Salzberge, wo man die Salzſteine wie den Marmor bricht. Auf derjenigen Seite, wo ſie nicht mit Erde bedeckt ſind, ſehen ſie wie Silber aus, wenn ſie die Sonne beſcheint.
Wir hatten in dem Kloſter der drei Kirchen eine gute Tafel. Die Moͤnche kuͤhlten uns den Wein mit Eis; das Geheimniß aber, die Muͤcken aus ihrem Kloſter zu verbannen, wiſſen ſie nicht. Alle Morgen war unſer Angeſicht voll Beulen. Vergebens ſahen wir uns nach Fuhrleuten um, die uns nach dem nahe gelegenen Berge Ararat fuͤhren wollten. Der ewige Schnee bedeckt die Haͤlfte deſſelben, und ſoll auch noch die Ueberbleibſel der Arche begraben halten, welche ſich hier, nach der Schrift, niedergelaſſen ha⸗ ben ſoll. Doch bleibt der Schnee in Armenien auch auf kleinern Bergen den ganzen Sommer liegen.
Wir reiſten den 8. Auguſt nach Erivan, der Hauptſtadt im perſiſchen Armenien. Sie iſt mit Weinbergen und andern Gaͤrten angefuͤllt, liegt am Ende einer Ebene auf einem Huͤgel, und iſt mit ſchlechten Mauern umgeben. Die Einwohner ſind ſo
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