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trus u. a., aber auch einen ungeheuern Kirchen⸗ Schatz von praͤchtigen Ornaten, ſilbernen und golde⸗ nen Gefaͤßen. Die Armenier uͤberhaupt, und beſonders ihre Kaufleute, welche durch den Handel nach Eu⸗ ropa unermeßliche Reichthuͤmer gewinnen, haben nichts geſpart, um dieſe Kirche zu bereichern. Auch verſchiedene Paͤpſte haben hieher viel Silber geſchickt, in der Abſicht, ſie zur Vereinigung geneigt zu machen. Von den beiden andern Kirchen, welche ſich außer dem Kloſter befinden, iſt eine der h. Reprima ge⸗ widmet. Man erzaͤhlt von ihr folgende Legende: Dieſe roͤmiſche Prinzeſſin kam nach der Levante, um den h. Gregorius zu ſehen. Tiridates, der Koͤnig von Armenien, ließ ſie in einen Brunnen voll Schlangen werfen. Nachdem ihr aber dieſe nicht im mindeſten ſchadeten, und ſie nach 40 Tagen un⸗
verſehrt zuruͤck kam, habe der Koͤnig ſie, oder eine
ihrer vierzig Geſpielinnen zur Ehe begehrt. Da ſie aber hiezu nicht zu bewegen waren, habe er alle um⸗ bringen laſſen. 4 21.
Die Gegend um dieſe drei Kirchen iſt wirklich ſo ausnehmend ſchoͤn, daß man ſie mit Recht das ir⸗ diſche Paradies nennen kann. Die ſchoͤnſten Quellen machen den Boden fruchtbar. Alle Arten Getreides, und vortrefflicher Tabak wachſen im Ueberfluſſe; eben ſo alle Arten von Fruͤchten. Die Melonen ſind die beſten in der ganzen Welt. Sie verurſachen Nieman⸗ den uͤblen Erfolg: denn je mehr wir aßen, deſto beſ⸗


