Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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uns uͤberdieß noch ein ſehr vortheilhaftes Patent aus⸗ fertigen, in welchem er unſerer Geſchicklichkeit in der Arznei⸗Wiſſenſchaft ein ſehr großes Lob beilegte, auch unſere Auffuͤhrung ſehr ruͤhmte. Wir reiſten am 6. Juli von Erzeron ab, und kamen an dieſem Tage bis nach Elzelmie, einem gegen Norden liegenden Dorfe. Linker Hand ſahen wir viele Berge, mit Schnee bedeckt; in der Nacht vom 3. auf den 4. war zu Erzeron noch viel Schnee gefallen. Unſere Ka⸗

ravane beſtand aus 200 Mann, welche meiſtens Kauf⸗

leute und gut bewaffnet waren. Bald zogen wir uͤber

ein wenig angebautes Land, wo weder Dorf noch

Stadt, ja nicht einmal ein Geſtraͤuch zu ſehen war. Hierauf reiſten wir uͤber Berge, bis wir in eine ſehr ſchoͤne Ebene kamen, wo wir bei Cotaec, einem ſehr ſchlechten Dorfe bei einem Bache, lagerten. Auf den Huͤgeln fing erſt das Gras an hervor zu ſtechen. Man findet hier, ſelbſt in den beſten Gruͤnden, kaum ſo viel Weide, als fuͤr die Pferde noͤthig iſt, und die⸗ ſes iſt Urſache, daß hier wenige Raͤuber ſich einfinden:

denn dieſe Leute reiſen nicht, wie die Bettler. Der

Boden, uͤber welchen wir unſere Reiſe fortſetzten, traͤgt nicht viel, weil es hier in der Nacht gefriert, obwohl es waͤhrend des Tages ſehr heiß iſt. Die Art, dieſen Boden zu pfluͤgen, iſt ſonderbar. Man ſpannt

12 Paar Ochſen an einen Pflug; jedes Paar hat ſei⸗ nen eigenen Poſtillon, und der Bauer ſtellt ſich auf

den Pflug.