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Butter, Reis, Holz, Kaffee, Baumwolle und Seide, um ſich ihre Kleider zu machen, ſo darf ſie ſich nicht von ihm trennen. Will ein Mann eine von ihm ge⸗ ſchiedene Frau wieder zu ſich nehmen, ſo muß er ſie zuvor 24 Stunden bei einem andern Manne liegen laſſen. Meiſtens waͤhlt er dann hiezu einen genuͤgſa⸗ men Freund; die Weiber aber befinden ſich bei einer ſolchen Veraͤnderung ganz wohl. Ueberhaupt haben die Tuͤrken dreierlei Arten von Weibern. Man heira⸗ thet ſie, oder miethet ſie, oder kauft ſie. Letztere ſind Sklavinen. Bey dem Heirathen hat man verſchiedene Zeremonien; eigene Weiber müͤſſen die Braut unter⸗ richten, wie ſie ſich gegen den Braͤutigam zu betragen habe. Dieſer iſt verbunden, ſie ganz zu entkleiden, und in das Bett zu legen. Man ſagt, daß ſie waͤh⸗ rend dieſer Zeit ein langes Gebet verrichten, und ſich alle Muͤhe geben, ſo viele Knoten in ihren Guͤrtel zu machen, daß der arme Braͤutigam ganze Stunden zu⸗ bringen muß, um ſie wieder aufzuloͤfen.— Mit den Weibern, die man nursmiethet, macht man weniger Umſtaͤnde; dazu gehoͤxt nur die Einwilligung des Va⸗ ters und der Mutter des Maͤdchens, welches man zu ernaͤhren verſpricht, aber wieder fortſchicken kann, wenn man will. Die Sklaven betreffend, koͤnnen ſie die Mu⸗ hametaner nach ihren Geſetzen gebrauchen, wozu ſie wollen. Die Kinder haben gleichen Antheil an dem Erbe des Vaters; doch muͤſſen diejenigen, welche mit Sklavinnen erzeugt worden ſind, durch das vaͤterliche
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