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ner uns fuͤr ſehr ungeſchickt halten, und glauben, daß wir mit dem Gewehr gar nicht umgehen koͤnnen, ſo laufen ſie doch immer vor unſern Degenſpitzen.„Dieſe Chriſten⸗Hunde, ſagen ſie, rennen einem den Degen ohne alle Umſtaͤnde durch den Leib.“ Waͤhrend man an unſerer tuͤrkiſchen Kleidung arbeitete, liefen wir, um die Schoͤnheiten der Stadt zu ſehen, in unſerer franzoͤſiſchen Kleidung, mit dem Degen an der Seite, mit gepuderten Peruͤcken und aufgeſtuͤlpten Huͤten her⸗ um, ungeachtet die Muſelmaͤnner nichts mehr aͤrgert, als dieſes, beſonders diejenigen, welche entfernter auf dem feſten Lande wohnen.
Auf den Straſſen ſieht man wenige Tuͤrken; die meiſten halten ſich in ihren Wohnungen auf und be⸗ kuͤmmern ſich um das, was in den uͤbrigen Theilen der Stadt vorgeht, gar wenig. Ausgenommen ſind einige Weiber der abweſenden Paſchas, die dem Fremden nicht abgeneigt ſind. Allein ihre Liebeshaͤndel ſind nicht ohne Gefahr, und manchmal wechſelt ihre Zaͤrt⸗ lichkeit mit Grauſamkeit ab. Die Maͤnner nehmen ihnen allen Vorwand zum Ausgehen, und um ihnen den Aufenthalt zu Hauſe angenehm zu machen, laſſen ſie ihnen Baͤder bauen und fleißig Kaffee trinken. Al⸗ lein alle Vorſicht iſt manchmal vergeblich. Man fuͤh⸗ ret artige Juͤnglinge, als Sklavinnen verkleidet, die allerlei feil bieten, zu ihnen. Die Juden beſitzen die groͤßte Geſchicklichkeit, den ſchoͤnen Leidenſchaften eine Nahrung zu verſchaffen. Die Weiber der Griechen,


