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ſorgt Seio die benachbarten Iuſeln mit Wein, der ſehr angenehm, und von verſchiedenen guten Eigen⸗ ſchaften iſt. Er iſt z. B. magenſtaͤrkend, und macht fett. Die Weinſtoͤcke ſtehen auf den Seekuͤſten. Die Trauben werden daſelbſt im Monate Auguſt geleſen, worauf man ſie s Tage an der Sonne trocknet. Nach dieſem werden ſie getreten; den Wein aber laͤßt man in den Boͤttigen der wohl verſchloſſenen Keller ſtehen. Man macht auch Nektar, zu welchem man eine beſondere Art Beeren waͤhlt. Die ſchaͤtzbarſten Weintrauben ſind zu Meſta, und von daher bekamen die Alten den Nektar. Die daſigen Weintrauben werden allen andern vorgezogen.— Die Maſtix⸗Doͤr⸗ fer ſind in drei Klaſſen abgetheilt*). An der Kuͤſte des Dorfes Noliſſo ſoll man das Meer ſieden ſehen. Der hoͤchſte Berg auf der Inſel iſt Spartonda. Auf der Spitze deſſelben ſteht eine Kapelle, der h. He⸗ lena gewidmet.— Nicht alle Maſtix⸗Baͤume geben gleichviel Maſtix von ſich; ja einige taugen faſt gar nichts. Man muß daher diejenigen Staͤmme erhal⸗ ten und abſenken, deren Nahrungs⸗Saft im Ueber⸗ fluſſe durch de Einſchnitte ſich ergießt. Diejenigen Perſonen, welche Maſtix⸗Baͤume ziehen, zahlen nur die Haͤlfte der Kopfſteuer, und tragen den weißen
*) S. dieſer Taſchen⸗Bibliothek der Reiſen ¹3tes Baͤndchen S. 195.


