Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1829)
Entstehung
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was von dem Zuruͤckprallen der Wellen zwiſchen die⸗ ſen nahe liegenden Inſeln kommt. Die Wellen machen oft Luftſpruͤnge, wie die Ziegen auf den Feldern.

Tine, vor Alters Tenos(Schlangen⸗Inſel), iſt mit kahlen Gebirgen bedeckt, aber unter allen In⸗ ſeln des Archipel am beſten augebanut. Alle Fruͤchte ſind daſelbſt vortrefflich, beſonders Melonen, Wein und Feigen, und die Seide iſt die Hauptquelle des Reichthums der Inſel. Die Feſtung Dine liegt auf dem hoͤchſten Felſen des Landes, und iſt durch die

Ratur mehr, als durch die Kunſt befeſtiget. Der Flecken San Nicolo ſteht auf den Ruinen der al⸗

ten Stadt Tenos, und außerdem ſind noch mehrere merkwuͤrdige Orte auf der Inſel.

In allen griechiſchen Kirchen, die ſich auf der Inſel befinden, ſteht ein Altar, welcher den lateini⸗ ſchen Prieſtern gehoͤrt. Die Seltenheiten, 3. B. die Hoͤhlen des Aeolus, den Thurm de la Donzele, die Ueberbleibſel des Tempels des Neptuns, die Ma⸗ donnaCardiani konnten wir wegen uͤbler Wirterung nicht beſehen. Wir hielten fuͤr ein Gluͤck, daß wir nur noch den Kanal von Mycone paſſir konnten, wo wir den uͤbrigen Theil des Winters zuzubringen ent⸗ ſchloſſen waren. Wir langten auch daſelbſt, jedoch nicht ohne Gefahr an.

II. Noch in den juͤngſten Zeiten wurde die In⸗ ſel Seio von den Venetianern, aber eben ſo ge⸗