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Der Adel hat ſich nach Skaro gezogen, einer kleinen Stadt im Hafen, auf einer ſteilen Klippe. Pyrgos wird die ſchoͤnſte Stadt des Landes genannt; ſie liegt auf einem Huͤgel, in der Mitte von Weinbergen. Dieſer Ort wuͤrde ſehr angenehm ſeyn, wenn er mit Waſſer verſorgt waͤre; aber auf der ganzen Inſel iſt nur eine ſehr ſchlechte Quelle. Die meiſten Haͤuſer ſind Hoͤhlen, in Bimsſtein gegraben, und ſehen den Backoͤfen aͤhnlich. Der St. Stephansberg, auf welchem eine Kapelle ſteht, iſt ein Marmorblock, der gleichſam auf den Bimsſtein gepfropft iſt.
Eine andere Inſel, Nanfio, hat nur 16 Meilen im Umfange, keinen Hafen, und nichts als kahle Berge. Indeſſen hat ſie doch die ſchoͤnſten Quellen, welche die Felder ſehr fruchtbar machen. Die Einwohner ſind faul, handeln mit Zwiebeln, Wachs und Honig, und verzehren faſt alles, was ſie erzeugen. Holz haben ſie kaum ſoviel, daß ſie die Rebhuͤhner braten koͤnnen, die man daſelbſt in ungeheurer Menge antrifft. Um das Getreide zu erhalten, iſt Geſetz, um Öſtern alle Eyer der Rebhuͤhner zu ſuchen, die man finden kann. Man bringt dann oft 20,000 zuſammen, und benutzt ſie zu Ku⸗ chen und allerlei Backwerk. Trotz dieſer Vorſicht ſlogen doch bei jedem Schritte, den wir machten, Rebhuͤhner auf. Die Einwohner fuͤrchten oft, von ihnen verjagt zu werden.
Wir wollten nach Stampalia ſegeln; allein wi⸗ drige Winde verſchlugen uns nach Mycone. Die


