Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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welche dieſer Niederlage entgangen waren, ſtuͤrzten mit einer ſolchen Schnelle vorwaͤrts, daß ſie in den Zwiſchenraum, zwiſchen den beiden Diviſionen De⸗ ſaix und Reynier, unter das Kreuzfeuer beider Flanken dieſer Diviſionen kamen, welche ſie auf we⸗ niger als so Schritte beſchoßen. Nicht ein einziger Mameluck kehrte um, und ſonderbarer Weiſe blieben bei dem Zuge durch dieſen Trichter weniger auf dem Platze, als bei dem erſten Angriffe auf die Front.

Muradd und die tapferſten Beys erneuerten ſtets ihre Angriffe auf die 5 Diviſionen des Heers Na⸗ poleons; allein ihre Bemuͤhungen ſcheiterten an dieſen eiſernen Waͤllen.

HObgleich die franzoͤſiſchen Truppen, welche in Aegwypten waren, ſeit langer Zeit an die Gefahr gewoͤhnt, und mit allen Wechſelfaͤllen eines Gefechtes vertraut waren, ſo mußte ſich doch Jeder aufrichtig geſtehen, daß der Angriff dieſer 8 10,000 Mameluk⸗ ken etwas ſo Impoſantes hatte, daß er einen Augen⸗ blick befuͤrchten mußte, ſie moͤchten die Vierecke durch⸗ brechen, auf welche ſie mit einer Zuverſicht losgingen, die unter die Bataillone ein tiefes, nur durch die Be⸗ fehle der Anfuͤhrer unterbrochenes Stilichweigen her⸗ vor brachte. onet 14 109

Alle Mamelucken ritten uräeptige, mit Gold und Silber bedeckte Pferde; ſie waren in Tuͤcher von allen Farben, und in fliegende Schwals gehuͤllt; ſie ſtuͤrz⸗ ten in vollem Galopp unter fuͤrchterlichem Geſchrei