Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Die beiden eben genannten Diviſionen hatten kaum noch Zeit, das Feuer zu beginnen, als die ge⸗ faͤhrliche Reiterei ſchon vor ihnen war. Die Schnel⸗ ligkeit ihres Angriffes war ſo groß, daß man nicht Zeit gehabt hatte, die Stellung der beiden Diviſionen, welche ſich in ihrer Fronte um die Laͤnge jedes halben Bataillons ungefaͤhr maskirten, zu verbeſſern.

Die Gefahr war dringend; das Feuer begann, da man ſich nicht denken konnte, daß jene beiden Dioi⸗ ſionen, welche nur ungefaͤhr 100 Schritte von einan⸗ der entfernt waren, ſich in die Nothwendigkeit ver⸗ ſetzt ſehen wuͤrden, ſich ihres Feuers auf ihren Flan⸗ ken, die ſich in einer Laͤnge von einigen Toiſen mas⸗ kirten, zu bedienen. Doch gerade das Gegentheil ge⸗ ſchah: der Angriff der Mamelucken war ſehr lebhaft auf der Fronte der Franzoſen, wo ein Musketen⸗ und Kartaͤtſchen⸗Feuer die ganze Front und den Umkreis der Vierecke mit den Leichnamen und Pferden derſelben bedeckte; aber welche Kuͤhnheit! Alle Mamelucken,

aufſteigenden Duͤnſte verdichtet, und dieſelben verhindert, in die Hoͤhe zu ſteigen; ſie bilden einen Nebel, der den ganzen Tag die Oberflaͤ⸗ che der Erde bedeckt, und einem ſtillen Meere, von der Ferne geſehen, gleicht. In der Nacht fallen dieſe Duͤnſte als Thau in ſolcher Menge herab, daß man nach dem Untergange der Sonne viel weiter ſehen kann, als waͤhrend der Ta⸗ ges⸗Hitze.