Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Die Mamelucken waren ſchon nahe an das fran⸗ zoͤſiſche Heer, als Napoleon mit dem Vorruͤcken der Armee inne hielt, um es zu s in Schachbrett⸗Form ge⸗ ſtellte Vierecke zu bilden. Das Quarrèé auf dem linken Fluͤgel lehnte ſich an den Nil, und beſchuͤtzte die Flottille, das auf dem rechten marſchirte in der Rich⸗ tung nach der Wuͤſte hin, alle Quarrés flankirten ſich gegenſeitig. Die franzoͤſiſche Flottille ſollte mit der linken Flanke gleiche Hoͤhe halten. Allein die Heftig⸗ keit des Windes riß ſie vorwaͤrts, und gab ihr eine franzoͤſiſche Meile weit einen unangenehmen Vor⸗ ſprung.

Die Flotte der Mamelucken ſteuerte eifrig auf die franzoͤſiſche los. Sie griff dieſelbe an, und enterte keck in einer Stellung, wo eine Biegung des Fluſſes und die Hoͤhe des Ufers die franzoͤſiſche Landmacht

verhinderte, ſie von dem Punkte, wo ſie ſich befand,

zu unterſtuͤtzen. Zwei franzoͤſiſche Fahrzeuge wurden genommen, und Allen, die gefangen wurden, ward

der Kopf abgeſchnitten. Allein der Kommandant der

Flottille Pereie traf die beſten Gegen⸗Anſtalten, und focht ſehr tapfer; dieß, und daß Napoleon die Di⸗ viſion auf dem linken Fluͤgel bis an das Ufer des Nil anruͤcken, und ein Musketen- und Kartaͤtſchen⸗

Feuer eroͤffnen ließ, zwang die Feinde, ihre Erobe⸗

rungen wieder im Stiche zu laſſen, und trieb deren Flottille zuruͤck.

Die Mamelucken inzwiſchen tummelten ihre Roſſe,