Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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aber ſie hielt auch ihre Bewegungen auf, welche ohne⸗ dieß ſchon langſam waren, weil die franzoͤſiſche Rei⸗ terei, welche hinſichtlich der Bewaffnung den Mame⸗ lucken nachſtund, und nur zu einem kleinen Theil be⸗ ritten war, die Kolonnen nicht umſchwaͤrmen konnte. Das zweite Quarrè ſetzte ſich erſt in Marſch, wenn das erſte aufing, ſich wieder zu bilden, ſobald ſich eine Gefahr zeigte, oder auch dann, wenn das erſte in vollem Marſche begriffen war, ſobald die Entfernung der Mamelucken keinen Anlaß zur Beſorgniß mehr gab u. ſ. w. 1 2

Am 13. Juli erblickte man bei Schebreis ein Korps Mamelucken, deren Unordnung ſelbſt, verbun⸗ den mit der Verſchiedenheit der Farben in ihrem An⸗ zuge und mit der Pracht ihrer Pferde und Waffen, einen impoſanten Anblick darbot. An der Spitze der Mamelucken ſtund Murad⸗Bey, der bedeutendſte dieſer eigentlichen Herren Aegyptens*), und Araber und Fellahs unterſtuͤtzten dieſes Korps. Mit ihm war auch eine Flottille von allen Arten Fahr⸗ zeugen, die mit Tuͤrken und Griechen bemannt wa⸗ ren, verbunden, und welche den Nil herab fuhr, um die franzoͤſiſche anzugreifen.

*) Ueber dieſen beruͤhmten Murad⸗Bey, ein Mheres in meinem großen Werke Fn Exye⸗ dition.

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