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waren faſt verſiegt oder verſchuͤttet. Man ſah Solda⸗ ten vor Durſt, Ermattung und Hitze ſterben. Um das Murren und die Ungeduld der Truppen zu beſchwich⸗ tigen, verſicherten die Generale und Offiziere von einer Stunde zu der andern, daß man bald uͤberfluͤſſig Waſ⸗ ſer antreffen wuͤrde. Eine optiſche Taͤuſchung, die dem Klima von Aegypten eigen iſt, gab dieſer Vertroͤ⸗ ſtung einigen Grund. Man ſah in gewiſſer Entfernung vor ſich eine ungeheuere Waſſerflaͤche, in der Form eines Sees, worin die Wolken, die Sandhuͤgel und die Unebenen des Erdreichs ſich zu ſpiegeln ſchienen, welche ſie umgaben. Durch dieſe Erſcheinung getaͤuſcht, beſchleunigten die faſt athemloſen Soldaten ihren Marſch. Was aber jetzt die Bitterkeit ihrer Lage vermehrte, war, daß der wohlthaͤtige See, wo ſie den Durſt zu loͤſchen bofften, vor ihnen zu fliehen ſchien, und ſich immer in
der naͤmlichen Entfernung zeigte. Dieſes in den ſan⸗
digen und alkaliſchen Ebenen Afrikas gewoͤhnliche Phaͤnomen iſt unter dem Namen der Abſpiegelung (Kimmung, Minage) bekannt.
Die erſte Station auf der Straſſe von Alexan⸗ drien nach Damanhur heißt Bedaz; hier, wie in
El Kaffa wurde Nachtguantier bezogen. Am Abend
des 8. Juli kamen die Diviſionen Deſaix, Menou Lunter Vial), Bon und Reynier in Damanhur an. Auf dieſem Zuge hatten die Araber, die auf ihren kleinen, trefflichen Pferden, den Ruͤcken der fran⸗
ſiſchen Kolonnen unſchwaͤrmten, einige 3o Mann ge⸗
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