Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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nicht einmal geſchloſſen war, befand. Der Sturm⸗ Marſch wurde geſchlagen. Ziemlich viele Leute wur⸗ den bei dem Angriffe verloren, Kleber und Menou erhielten Wunden. Am Fuße der Saͤule des großen Pompejus unterſtuͤtzte und verſtaͤrkte der edle und ritterliche Sugen Beauharnois den an der Stirne getroffenen Kleber*). Endlich dringt die franzoͤſi⸗ ſche Armee auf mehreren Punkten in die Stadt kaͤm⸗ pfend ein, und Alex andrien iſt genommen. Der tuͤrkiſche Gouverneur Koraim ergibt ſich, und die Forts, Kaſtelle, die Haͤfen und die Stadt, werden Napoleon uͤberliefert. Die ganze Armee war bald in der Mitte dieſer ehrwuͤrdigen Ruinen verſammelt, aber mit ihrer Bewunderung fuͤr die Truͤmmer ſo vie⸗ ler alter Erinnerungen, begann auch ſchon die Unzu⸗ friedeunheit und das Murren daruͤber, daß ſie in der Mitte einer Wuͤſte nur Staubwolken ſtatt Alles deſſen ſah, was ſie in dem Lande, wohin ſie gefuͤhrt worden war, zu finden gehofft hatte. Man wird ſich die ſes leicht erklaͤren koͤnnen, wenn man bedenkt, daß dieſe Armee aus Truppen zuſammengeſetzt war, welche aus

*) Man ſehe:„Die Feldzuͤge in den Jahren 1842, 1813, 481¼ und 4815, unter Napoleons perſoͤn⸗ licher Anfuͤhrung, nebſt biographiſchen Skizzen denkwuͤrdiger Perſonen dieſer Epoche.“ Von Dr. und Prof. F. J. A. Schneidawind. Bamberg und Aſchaffenburg bei J. C. Dreſch. I. Bandes II. Heft. Seite 183 und 154.