Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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des Pompejus ſteht. Bei den erſten Strahlen der Sonne erblickte man dieſe Saͤule.

Eine halbe Stunde vor Tages⸗Anbruch erſcheint ein Haufe Araber von ungefaͤhr 300 Pferden, und faͤngt an, mit den franzoͤſiſchen Vorpoſten zu plaͤnkeln. Dieß waren die erſten Schuͤſſe, welche auf die franzoͤ⸗ ſiſche Armee von Aegypten fielen, die aber doch einen Offizier toͤdteten. Bald aber gibt dieſe Horde ihren Angriff auf, und entſlieht, mit aller Schnellig⸗ keit ihrer Pferde, in die Wuͤſte.

In geringer Entfernung von der Stadt laͤßt N a⸗ poleon halten. Um das Blut⸗Vergießen zu hindern, will er unterhandeln, kann aber kein Gehöoͤr finden. Ein furchtbares Geheul von Maͤnnern, Weibern und Kindern, auf und innerhalb der Mauern, und eine Ka⸗ nonade aus einigen ſchlechten Piecen, geben die Geſin⸗ nungen der Muſelmaͤnner kund. Auf der Seite, von welcher ſich die Franzoſen naͤherten, befand ſich eine Oeffnung, welche ehemals irgend eine Beſtimmung ge⸗ habt zu haben ſchien, aber welche nun nur noch ein großes Loch, 12 Schuh hoch vom Fuße der Mauer ent⸗ fernt war. Die Tuͤrken hatten dort Geſchuͤtz ange⸗ bracht. Man wird kaum glauben, daß in einer Armee, welche wie die franzoͤſiſche, eine Menge Offiziere von unlaͤugbarem Verdienſte beſaß, man darauf beſtand, dieſe elende Oeffnung zu ſtuͤrmen, waͤhrend ſich 200 Toiſen weiter rechts, das große Thor auf der Straſſe von Alexandrien nach Damanhur, welches