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ber⸗Hoͤhlen war, nicht zu gehen. Ich ließ den Scheik von Gurnei, an welchen ich Empfehlungsſchreiben hatte, zu mir kommen. Er hatte hier kein großes Anſehen, und was er uns von Gurnei's Einwoh⸗ nern erzaͤhlte, war nicht gemacht, uns zu beruhigen. Die Einwohner boten uns viele Muͤnzen aus den Zei⸗ ten der Ptolemaͤer an.
Der weſtliche Theil der alten Stadt Theben gibt jenem, welcher durch den Nil von ihm getrennt iſt, an Pracht nichts nach; allein die Denkmaͤler ſind hier nicht ſo gut erhalten. Man ſieht hier noch die Mauerwerke von einem alten Tempel, die voll von Hieroglyphen ſind, einen praͤchtigen Portikus, Koloſ⸗ ſal⸗Statuen, unter deuen man Bruchſtuͤcke von einer Memnon⸗Saͤule unterſcheidet, welche beim Auf⸗ gange der Sonne Toͤne hoͤren ließ.
Die Graͤber, welche weſtlich von Gurnei liegen, und jene der Koͤnige von Theben ſind, konnte ich wegen des Krieges der Einwohner mit den Bewoh⸗ nern von Gurnei nicht beſuchen.
Bei unſerer Ruͤckreiſe mußten wir, um den Be⸗ wohnern von Kamulsè, einem Dorfe auf der Haͤlfte des Weges nach Néguadé, zu entgehen, begleitet von einem halb nackten Araber von elendem Anſehen, uͤber die ſteilen Berge, welche einen Felſenwall laͤngs der angebauten Bezirke von Ober⸗Ae gypten bilden. Wir reiſten durch enge Schluͤnde, und durch verſchlun⸗ gene Kruͤmmungen, wo man weder eine Spur von


