Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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Luxor, auf dem aͤußerſten Suͤd⸗Ende der Stelle er⸗ baut, welche dieſe beruͤhmte Stadt auf dieſer Seite des Fluſſes einnahm.

Obelisken, koloſſaliſche und andere ungeheuere Statuen, Zugaͤnge, welche durch Sphinxe gebildet werden, durch welche man noch hineingehen kann, gewoͤlbte Gaͤnge von einer ungeheuren Hoͤhe, uner⸗ meßliche Saͤulen⸗Stellungen, Farben, welche noch durch ihre Schoͤnheit in Erſtaunen ſetzen, Granit und Marmor in Menge, ungeheuer große Steine, welche von Knaͤufen getragen werden, und die dieſen praͤchti⸗ gen Gebaͤunden zur Decke dienen; endlich Tauſende von umgeſtuͤrzten Saͤulen, nehmen eine Strecke von ſehr großem Umfange ein.

Zu Luxor wurde ich von dem Araber, welcher Ismain⸗Abu⸗Alis Befehlshaber war, ſehr wohl aufgenommen. Den 18. ritten wir unter einer Be⸗

deckung bei den Ruinen der alten Reſidenzſtadt der

aͤgyptiſchen Koͤnige herum. Ihre Pracht und ihre Groͤße uͤbertrifft alles, was man ſich vorſtellen kann. Wegen eines zwiſchen den Mamelucken ausgebro⸗ chenen Krieges konnte ich nicht lange an den Orten verweilen, wo ehemals das praͤchtige Theben ſtand. Ich war 135— 140 Meilen von Kairo entfernt, als ich meine weitere Reiſe gegen Suͤd einſtellte. Der Ort, wo ich an das Land ſtieg, war mit aͤchten Aka⸗ zien⸗Baͤumen bepflanzt. In das nicht weit entfernte Dorf wagten wir, weil es eine der furchtbarſten Raͤu⸗